Artículo sobre la patria: Heimat - Wo die Welt noch in Ordnung ist

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Heutzutage wird diskutiert, ob Heimat eine wichtige Rolle im Rahmen der Globalisierung hat. Einerseits wird gesagt, dass Heimat für den Menschen das gleiche wie die Wurzel für einen Baum ist, indem die beiden Halt und Sicherheit geben.

Andererseits wird behauptet, dass Heimat eine veraltete Vorstellung ist. Und schließlich sind die jenigen, die einen Vorteil finden, dass Heimat eine Besonderheit in einer mehr und mehr vereinheitlichen Welt bietet.
Es ist nicht leicht, in der Frage von Heimat eine Entscheidung zu treffen, da es für die verschiedenen Positiones gute Argumente gibt.

Die Vertreter von Heimat sind der Meinung, dass Heimat den Menschen erlaubt, sich geborgen zu fühlen und Beziehungen zu dem Ort und zu den Menschen aufzubauen. Die Gegner von Heimat behaupten dagegen, dass dieser Begriff eine veraltete Vorstellung ist. So müssen wir uns eher als Bürger der globalisierten Welt fühlen.

Dennoch findet man eine dritte Meinung, die darin besteht, dass Heimat noch eine Besonderheit bringt. Eine Besonderheit in einer Welt, wo es wegen der Globalisierung keinen Unterschied zwischen Kulturen gibt.

Aus meiner Sicht finde ich die Existenz eines Begroffes wie "Heimat" ganz wichtig und relevant. Wir füihlen uns als Menschen geborgen und sicherer an einem Ort, wo wir geboren und aufgewachsen sind. An diesem Ort baue wir Beziehungen auf, haben schöne Erfahrungen, lernen, wie das Leben ist, und bilden selbst eine Identität. Und dieser Ort, wo ich mich zuhause fühle, nennt man natürlich "Heimat".

Es stimmt zwar, dass sich in den letzten 20 Jahren die welt verändert hat. Durch den Einfluss neuer Technologien erleben wir heute eine Löschung der Grenzen, denn jeder von uns hat die gleichen Gebräuche, Lebensstile und wir benutzen alle auch diesselben Handys, Computer; wir lesen alle die gleichen Nachrichten und sprechen manchmal mit dem gleichen Wortschatz (z.B. "Ok", "Super", "Ciao", usw..).

Das passiert in China aber auch in Bolivien. Die Leute sind verbunden, die Entfernungen haben sich angenähert. Wer spricht dann in diesem Kontext von "Heimat"? Wie versteht man "Heimat", in der Mitte dieser Veränderungen, die anscheinend nicht aufhören?

Das bringt aber natürlich einen bemerkensweten Verlust der Regionalkultur und Dialekten. Jeder kann Englisch, jeder kann überall wohnen, eine Familie oder Studium in jedem Land haben. Deswegen bin ich auch mit der dritten Meinung einverstanden: man darf die Bedeutung von Heimat nicht verlieren, da ihre Besonderheit uns in dieser vereinheitlichen Welt hilft, um ein Leben mit Geborgenheit und Schutz zu behalten.

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