Deutsches Märchen: Die Sterntaler

By | 17:53 Leave a Comment


La alegoría (fuente Wikipedia)


Vielfach wird dieses Märchen der Brüder Grimm als Allegorie eines vorbildlichen christlichen Menschen verstanden, der barmherzig und großzügig an bedürftige Menschen von dem Seinen gibt, auch wenn er selber dabei scheinbar „nichts“ mehr am „Ende“ hat. Diese „innere Einstellung“, als gelebte Grundhaltung, wird „vom Himmel“ durch „Sternthaler“ überreichlich „in himmlischer Währung“ belohnt und mit einem „schmückenden“ feinen „Seelenkleid“ in „Ewigkeit“ von einem „Unsichtbaren“ (aber nicht Unwirkbaren!) „bekleidet“. Das Märchen passt sehr gut in die Weihnachtszeit. Sternentaler erzählt von einem Mädchen, das zuerst auf sein Umfeld schaut, erst dann auf die eigenen Bedürfnisse.


Das Märchen

Es war einmal ein kleines Mädchen, dem waren Vater und Mutter gestorben, und es war so arm, dass es kein Kämmerchen mehr hatte und kein Bett, und endlich gar nichts mehr als die Kleider auf dem Leib und ein Stückchen Brot. Es war aber gut und fromm. Und weil es so von aller Welt verlassen war, ging es im Vertrauen auf den lieben Gott hinaus ins Feld. Da begegnete ihm ein armer Mann, der sprach: „Ach, gib mir etwas zu essen, ich bin so hungrig“. Das Kind reichte ihm das ganze Brot und ging weiter. Da kam ein Kind, das jammerte und sagte: „Es friert mich so an meinem Kopf“. Da nahm das Mädchen seine Mütze ab und gab sie ihm. Und als es noch eine Weile gegangen war, kam wieder ein Kind und hatte kein Jäckchen an und fror; da gab es ihm seines. Und noch weiter, da bat eines um ein Röckchen; das gab es auch hin. Endlich kam das Mädchen in einen Wald, und es war schon dunkel geworden, da kam noch ein Kind und bat um ein Hemdchen. Das fromme Mädchen dachte: „Es ist dunkle Nacht, da sieht dich niemand, du kannst wohl dein Hemd weggeben“, und zog das Hemd aus und gab es auch noch hin. Und wie es so stand und gar nichts mehr hatte, fielen auf einmal die Sterne von Himmel und waren lauter harte, blanke Taler. Und Obwohl es sein Hemd weggeben hatte, so hatte es jetzt ein neues an, das vor allerfeinstem Leinen war. Da sammelte es die Taler hinein und war reich sein Leben lang.

Sinopsis

Una chica, cuyos padres estaban muertos, era tan pobre que no tenía ni hogar ni dinero. Únicamente tenía algo de ropa y un poco de pan. A un hombre hambriento le dio el pan y a tres chicos la ropa que tenía. Al entrar en un bosque donde nadie la veía por la obscuridad le dio a un último niño la última vestimenta que le quedaba. Entonces estrellas empezaron a caer del cielo, que se transformaron en „talers“ (moneda de plata: http://en.wikipedia.org/wiki/Taler), una nueva vestimenta le apareció de la nada y nunca más fue pobre.
Entrada más reciente Entrada antigua Página principal
Publicar un comentario